{"id":7053,"date":"2018-03-12T09:14:41","date_gmt":"2018-03-12T08:14:41","guid":{"rendered":"https:\/\/veenhuis.com\/?p=7053"},"modified":"2018-03-16T13:49:57","modified_gmt":"2018-03-16T12:49:57","slug":"wo-einfach-reicht-und-high-tech-lohnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/veenhuis.com\/de\/wo-einfach-reicht-und-high-tech-lohnt\/","title":{"rendered":"Wo einfach reicht und High-Tech lohnt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Um festzustellen, f\u00fcr welche Anforderungen das Veenhuis Ecoline-Fass reicht und wo man mit dem Premium Integral besser bedient ist, haben wir zwei G\u00fcllegespanne bei ihrer Arbeit in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern begleitet.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.agrarheute.com\/media\/styles\/breitformat_770x310\/public\/2018-03\/schmal%5B1%5D_1.JPG?itok=3nZIvl4h\" \/><\/p>\n<p>Die gelben F\u00e4sser des niederl\u00e4ndischen Herstellers Veenhuis positionieren sich klar im Premiumsegment. Und nicht nur die Premium Integral-F\u00e4sser, auch die Profiline Serie werden von Profibetrieben nachgefragt. Dabei schiebt die neueste Technik in der NIR-Sensorik die F\u00e4sser st\u00e4rker auf die vorderen R\u00e4nge im Profi-Segment. Den: Auch in der G\u00fclleverwertung und in den emissionsarmen Ausbringverfahren sind die Niederl\u00e4nder weit voraus.<\/p>\n<p>Als die Kverneland Group Deutschland den Vertrieb f\u00fcr die Veenhuis-G\u00fclletechnik in Deutschland und \u00d6sterreich \u00fcbernahm, waren die Kunden haupts\u00e4chlich gro\u00dfe Betriebe und professionelle Lohnunternehmnen. Dort lag der Absatz f\u00fcr die Profiline und Premiumline-F\u00e4sser. Die Ecoline-Serie ging dabei etwas unter, denn solche Fasswagen konnte man auch von heimischen Herstellern beziehen. Um auch kleineren Betrieben mit hoher Eigenmechanisierung ein einfach ausgestattetes Fass in der passenden Preislage bieten zu k\u00f6nnen, musste ein \u00dcberarbeitung der Ecoline-F\u00e4sser her. So kam zur EuroTier 2016 die ,,abgespreckte&#8220; Serie der Veenhuis Profiwagen auf den Mark &#8211; vorerst jedoch nur in Tandemausf\u00fchrung. Und um die Frage vorweg zu nehmen: Einachser und Tridem werden folgen.<\/p>\n<p>Doch wo reicht einfache Technik aus, und wo beginnt das Profisegment bei G\u00fcllef\u00e4ssern? F\u00fcr diese Fragestellung haben wir die beiden meistverkauften Veenhuis-F\u00e4sser aus der Mittelklasse und aus dem Premiumsegment unter die Lupe genommen: den Ecoline-Tandemwagen im Gr\u00fcnlandeinsatz und das Premium Integral-Fass zur Maislandbestellung. Auf Seite 60 haben wir die Basisdaten beider Testwagen direkt gen\u00fcbergestellt. Doch zun\u00e4chst die wichtigsten Merkmale inklusive weiterer Ausstattungsoptionen der F\u00e4sser im Detail, beginnend mit dem Einstiegsmodell &#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Volle Mittelklasse<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.agrarheute.com\/media\/styles\/ah_bildergalerie_740x500\/public\/2018-03\/schmuck_1.jpg?itok=x5diqiYE\" width=\"345\" height=\"233\" \/><\/p>\n<p>Was bei Kverneland Veenhuis das Einstiegsmodell in die G\u00fclletechnik ist, l\u00e4uft bei anderen Herstellern in Deutschland anhand der Ausstattungs- und Komponentenvielfalt unter dem Begriff der Mittelklasse. F\u00fcr die neue Generation der Ecoline-F\u00e4sser wurden Bauteile der Veenhuis Profiline- und Premium Integral-Serie \u00fcbernommen. Dazu z\u00e4hlen die gro\u00dfen Radk\u00e4sten, verschiedene Beschleunigeroptionen und einige Ansaugvarianten. Da bisher nur die Tandemwagen die \u00dcberarbeitung erhalten haben, besitzen beispeilsweise die ,,\u00e4lteren&#8220; Ecoline Einachser oder Tridem noch keine integrierten Radk\u00e4sten. doch wie bereits erw\u00e4hnt ist es nur eine Frage der Zeit, bis Veenhuis den beiden Modellen die \u00dcberarbeitung spendiert.<\/p>\n<p>Die neue Tandemvariante gibt es in den Beh\u00e4ltergr\u00f6\u00dfen von 11.500 bis 19.000 m\u00b3 Fassungsverm\u00f6gen &#8211; insgesamt sind es f\u00fcnf Modelle. Rahmen und Deichsel sind fest verschwei\u00dft. Serienm\u00e4\u00dfig ist die Ecoline-Reihe komplett feuerverzinkt und mit Klarlack beschichtet.<\/p>\n<p>Neben der Vakuumpumpe MEC II von Battioni Pagani mit \u00fcber 13.500 l\/min Luftdurchsatz &#8211; bei Veenhuis gibt es f\u00fcr alle Fassserien nur diesen Vakuumkompressor &#8211; k\u00f6nnen die F\u00e4sser auch mit Exzenterschneckenpumpen ausgestattet werden. Damit kann der Kunde sich entweder f\u00fcr die Vorteile eines Vakuumfasses oder Pumptankwagens eintscheiden. Mit den Pumpen wird sowohl G\u00fclle angesaugt als auch ausgebracht. Dass das nicht selbstverst\u00e4ndlich ist, sehen wir sp\u00e4ter bei den Premium Integral-F\u00e4ssern. Beide Pumpen werden \u00fcbrigens \u00fcber die 1.000er-Zapfwelle des Schleppers angetrieben. Die Exzenterschneckenpumpe kann in den drei Pumpengr\u00f6\u00dfen mit 4.000, 5.600 oder 7.800 l\/min Leistung bestellt werden. F\u00fcr diese Pumpentechnik empfiehlt es sich, einen Schneidfilter zu verwenden, um sie vor Sch\u00e4den zu bewahren.<\/p>\n<p>F\u00fcr schnelles Bef\u00fcllen sorgen Zentrifugalbeschleuniger an den Ansaugpunkten. Optional k\u00f6nnen die Turbo-Bef\u00fcller via elektrischer Fernbedienung bet\u00e4tigt werden. Die Beschleuniger sind Eigenkonstruktionen von Veenhuis und erreichen eine F\u00f6rderleistung von ca. 8.000 l\/min. Zudum gibt es Ausbringbeschleuniger in der Zuf\u00fchrleitung zum Verteiler. Diese liefern rund 5.000 l\/min an F\u00f6rderleistung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein Eco-Fahrwerk?<\/strong><\/p>\n<p>Das BPW-Tandem-Fahrwerk greift auf massive Achsen der St\u00e4rke 150 x 150 mm zur\u00fcck. Bremstrommeln der Gr\u00f6\u00dfe 420 x 180 mm sorgen f\u00fcr die n\u00f6tige Verz\u00f6gerungswirkung. die gleichen Dimensionen sind auch beim Premium Integral zu finden &#8211; hier wurde beim Ecoline also nicht auf Kosten der Sicherheit gespart. Gefedert wird der Ecoline-Tandemwagen \u00fcber eine Luftfederung, und das serienm\u00e4\u00dfig &#8211; selbst im einsteigermodell setzt Veenhuis also auf Fahrkomfort und Stabilit\u00e4t. die hydraulische Zwangslenkung sorgt ebenfalls f\u00fcr erh\u00f6hte Fahrsicherheit und Komfort, die ist jedoch aufpreispflichtig. Standard ist die Nachlaufachse, die \u00fcber ein DW-Ventil hydraulisch gesperrt werden kann. als weitere Option bietet Kverneland Veenhuis sogar eine elektro-hydraulische Lenkung f\u00fcr das Ecoline an. Diese Variante ist aber nur in Kombination mit einer ISOBUS-Steuerung m\u00f6glich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Profi-Zubeh\u00f6r<\/strong><\/p>\n<p>Die Optionenliste bei der neuen Generation Ecoline-F\u00e4sser ist zwar nicht so umfangreich wie bei den Premium Integral- oder Profiline-F\u00e4ssern, dennoch gibt es einige Ausstattungsoptionen, mit der sich das Fass stark Richtung Profiline bewegt. Die Grundausstattung ist recht einfach gehalten, unsere Testmaschine hatte da schon eine hohe Ausstattung. Unter anderem z\u00e4hlte dazu die ISOBUS-Steuerung \u00fcber das Kverneland Terminal TellusGo &#8211; andere ISOBUS-Terminals oder das Schleppereigene sind nat\u00fcrlich auch m\u00f6glich. \u00dcber ISOBUS lassen sich zum Beispiel die Injektorfunktionen (Klappung, Senken\/Heben), Verteiler ein\/aus, Heckschieber auf\/zu und Umstellung Druck\/Vakuum ansteuern. Ohne die ISOBUS-Option kann die Basismaschine mithilfe von 4 DW-Steuerger\u00e4ten bedient werden. So kann beispielsweise ein einfach ausgestattetes Tandemfass mit 16.600 m\u00b3 Fassungsverm\u00f6gen ab 56.000 euro konfiguriert werden.<\/p>\n<p>Zur Serie geh\u00f6ren die Anbaupunkte f\u00fcr ein Hubwerk und Gest\u00e4nge. Die 4-punkt-Hubwerksvorrichtung ist einfachwirkend und wird f\u00fcr den Anbau von Schleppschl\u00e4uchen und -schuhen ben\u00f6tigt. F\u00fcr schwere Injektoren ist es allerdings nicht freigegeben. Wer weiterhin auf alte Technik setzt, kann auch Prallteller oder M\u00f6schaverteiler montieren. An dem Testg\u00fcllewagen war der Veenhuis-eigene Schleppschuhverteiler Ecoslide XL angebaut, der zusammen mit der neuen Generation Ecoline-F\u00e4sser vorgestellt wurde.<\/p>\n<p>Zum Bef\u00fcllen lassen sich gegen Aufpreis die seitlichen Andockarme der Profiline- und Premium Integral-Reihe montieren, oder verschiedene Seiten- und Heckanschl\u00fcsse. Laut Veenhuis kommt bereits ab M\u00e4rz eine Reifendruckregelanlage f\u00fcr die Ecoliner &#8211; man bedient sich dabei an den bestehenden Zubeh\u00f6rprogramm der beiden h\u00f6heren Baureihen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Premium ist &#8230; Premium<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.agrarheute.com\/media\/styles\/ah_bildergalerie_740x500\/public\/2018-03\/schmuck_2.jpg?itok=ZhO_0RjQ\" width=\"332\" height=\"224\" \/>Wie schon der Name Premium Integral verr\u00e4t, sind wir im Spitzensegment angekommen. Die Basis des Premium Integral bietet die Technik aus der Profiline-Baureihe, die sich zwischen der Ecoline- und Premiumline-Serie positioniert. die grundlegenden Unterschiede zum Profliline-wagen liegen in der Pumpentechnik und in den kranvarianten. die Beh\u00e4lter sind hingegen komplett identisch: selbsttragende Konstuktion, metallisiert lackiert und mitintegrierten Radk\u00e4sten. Insgesamt k\u00f6nnen Landwirte und Lohnunternehmer zwischen sieben Grundmodellen w\u00e4hlen, die sind anhand ihrer Beh\u00e4ltergr\u00f6\u00dfen unterscheiden. Vier\u00a0Beh\u00e4ltergr\u00f6\u00dfen von 14.850 l bis zu 20.000 l stehen in der Kategorie Tandemfahrwerk und die drei Gr\u00f6\u00dfen 22.000, 26.500 oder 30.000 l f\u00fcr den Tridemwagen zur Wahl. Zus\u00e4tzlich ordnet Veenhuis den F\u00e4ssern verschiedene Ansaugoptionen. zu &#8211;\u00a0 mit Kranandockrohr, Kransaugarm und Schlauch. In der letztgenannten Variante lassen sich z.B. auch seitlich angebrachte Ansaugarme montieren, wie sie etwa unsere Testmaschine hatte.<\/p>\n<p>Wichtiges Merkmal der Premium Integral-F\u00e4sser ist die Pumpentechnik, denn Veenhuis setzt zum Ansaugen und Ausbringen auf verschiedene Technologien. Bei der Ausbringpumpe handelt es sich um eine Zentrifugalpumpe. Sie wird direkt \u00fcber die Zapfwelle des Schleppers angetrieben und bringt 12.000 l\/min Ausbringleistung. eine weitere Alternative ist der Antrieb \u00fcber eine eigene Bordhydraulik. Vorteile der Zentrifugaltechnik sind die hohe Leistung, die Unempfindlichkeit gegen\u00fcber Fremdk\u00f6rpern und ein geringer Verschlei\u00df &#8211;\u00a0 sie ben\u00f6tigt also keine Schneid- und Filtereinheiten. Doch es gibt einen gro\u00dfen Nachteil: Die Pumpentechnik ist nicht ansaugf\u00e4hig, die Zentrifugalpumpe l\u00e4uft also nur bei Ausbringung und Umlauf. Darum hat Veenhuis dem Premium Integral-Fass zum Ansaugen eine Vakuumpumpe verpasst (au\u00dfer f\u00fcr den Kransaugarm inklusive Tauchpumpe). Der MEC II Kompressor von B&amp;P liefert mit 13.500 l\/min eine starke Leistung &#8211; Kverneland Veenhuis hat ausschlie\u00dflich diesen Kompressortyp im Programm. Der Antrieb erfolgt hydraulisch \u00fcber die Schlepperhydraulik. Die Pumpe entl\u00fcftet das Fass und erzeugt lediglich im Andockrohr\/-kranbis zum Bef\u00fcllbeschleuniger ein Vakuum. Ab dann dr\u00fcckt der Turbobef\u00fcller die G\u00fclle in den Beh\u00e4lter. Er wird hydraulisch via Power Beyond angetrieben. Um Standzeiten zu reduzieren und die Bef\u00fcllung zu beschleunigen, gibt es weire Zentrifugalbeschleuniger am Saugarm bzw. Kran.<\/p>\n<p>Wenn es um die Ausbringung geht, kommt die automatische Dosierung ins Spiel. Dabei regelt ein Kugelhahn auf dem Fass die Ausbringmenge in Abh\u00e4ngigkeit von der Fahrgeschwindigkeit. F\u00fcr die genaue Geschwindigkeit sind Radsensoren am Fass intalliert. Der Fahrer braucht lediglich die gew\u00fcnschte Ausbringmenge pro Hektar ins Terminal eingeben und ab dann \u00fcbernimmt das Premium Integral die Steuerung. Die vollautomatische Dosierung ist eine Option, serienm\u00e4\u00dfig ist ein manueller Dosierhahn verbaut.<\/p>\n<p>Bei dem Beh\u00e4lter unseres Testfasses handelte es sich um ein Zweikammerfass (der L\u00e4nge nach unterteilt) mit Sektionsentleerung. Bedeutet: Beim Ausbringen der G\u00fclle entleert sich zuerst die hintere Kammer. Die vordere bleibt nocht recht lange gef\u00fcllt. So hat man stets einen hohen ,,Kopfdruck&#8220; und damit genug Gewicht bzw. St\u00fctzlast auf der Schlepperhinterachse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Massives Fahrwerk<\/strong><\/p>\n<p>Das Fahrwerk der Veenhuis Premium-F\u00e4sser macht einen massiven und stabilen Eindruck. Die achsen haben die Dimension 150 x 150 mm, die Bremstrommeln 420 x 180 mm. Das Achsaggregat liefert ADR und ist hydraulisch gefedert. Dank des optional erh\u00e4ltlichen Fahrh\u00f6hensensors passt sich das hydraulische Fahrwerk automatisch den Bedingungen an (wie beispielsweise an den Bef\u00fcllzustand) oder realisiert einen Hangausgleich. Auch die Integral-Bauweise sorgt f\u00fcr einen hohen Fahrkomfort. Dank dieser lassen sich beispielsweise bei unter 3,0 m au\u00dfenbreite dicke Vredestein 800\/60 R32 aufziehen. Selbstverst\u00e4ndlich ist auch eine hydraulische Zwangslenkung vorhanden &#8211; und zwar serienm\u00e4\u00dfig. Optional bietet Veenhuis eine elektronische Zwangslenkung an, wie sie auch unsere Testmaschine besa\u00df. Wer \u00fcber die serienm\u00e4\u00dfige 32-Zoll-Bereifung hinaus mehr Bodenschonung ben\u00f6tigt, kann auf eine Teleskopachse zur\u00fcckgreifen. Die Mittelachse (bei Tridemwagen) oder die vordere Achse (bei Tandemwagen) wird beidseitig um 50 cm nach au\u00dfen geschoben, sodass sie in einer anderen Spur als Schlepper und Fass l\u00e4uft. Speziell f\u00fcr Tridemf\u00e4sser gibt es eine hydraulische Achsentlastung der ersten Achse. Die Achse hebt zwar nicht aus, sie wird aber dennoch nicht mit Gewicht des leeren Fasses belastet.<\/p>\n<p>die optionale, hydraulisch gefederte Zugdeichsel rundet das Kapitel Fahrwerk ab. Mithilfe dieser Deichsel lassen sich einerseits der Komfort und die Fahrsicherheit auf der Stra\u00dfe erh\u00f6hen. anderseits kann \u00fcber die Hydraulikfunktion dass Fass entsprechend ausgerichtet werden. die Bedienung ist elektrisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Noch mehr Ausstattung<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Premium Integral-Baureihe ist das aber noch nicht das ende der Fahnenstrange. Beginnen wir mit dem schweren Hubwerk, das bei den Profiline- und Premium Integral-G\u00fcllef\u00e4ssern identisch ist: die Hubvorrichtung ist serienm\u00e4\u00dfig dabei, und sowohl f\u00fcr Gr\u00fcnland- wie f\u00fcr Ackerlandinjektoren geeignet. Dazu z\u00e4hlen auch die Schlitzger\u00e4te, welche ein beachtliches Gewicht auf die Waage bringen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen auch gro\u00dfe Schleppschlauchverteiler mitgef\u00fchrt werden. Alle Anschl\u00fcsse f\u00fcr die Anbauger\u00e4te sitzen ordentlich in einer Kulisse, und sie sind von der linken Maschinenseite gut zu erreichen.<\/p>\n<p>Bei schwerer Ausbringtechnik steht die Frage nach der n\u00f6tigen St\u00fctzlast im raum. Veenhuis l\u00f6st das Problem, indem die F\u00e4sser bereits ab Werk f\u00fcr schwere Injektoren ausgelegt sind. Wer also die Premium-F\u00e4sser mit leichterem Schleppschlauch- oder Schleppschuhverteiler einsetzt, hat unn\u00f6tig viel St\u00fctzlast auf der K80-Kugel. Mit dem hydraulischen Fahrwerk samt Entlastungen kann beim leeren Fass gegebenfalls die Gewichtsverteilung korrigiert wrden. Auch die beiden Deichselzylinder k\u00f6nnen helfen. Wer andersherum mehr St\u00fctzlast auf dem Schlepper transportieren m\u00f6chte um mehr Traktion zu erzeugen, kann zus\u00e4tzlich einen optionalen Topdruckzylinder montieren. Laut Kverneland Veenhuis ist die Nachfrage aber r\u00fcckl\u00e4uftig. Zu den weiteren Optionen z\u00e4hlt eine integrierte reifendruckregelanlage. Bei unserer Testmaschine war diese nicht mit an Bord. Da die Achsen des Tridemwagens vorm Landwirt vorgebohrt bestellt wurden, kann die Anlage auch nachtr\u00e4glich installiert werden.<\/p>\n<p>Bedienung: Die Premium-Steuerung erfolgt \u00fcber ISOBUS &#8211; entweder \u00fcber dass schleppereigene Terminal oder ein separates Terminal. Seriem\u00e4\u00dfig wird das Tellus GO-terminal aus dem Hause Kverneland angeboten, was auch in unserem Test im Einsatz war. F\u00fcr die Bedienung des Ansaugarms ist zus\u00e4tzlich ein Joystick notwendig. Der Ansaugarm kann optional anstelle des Andockkrans bestellt werden. Bei Veenhuis Gibt es diesen in verschiedenen Ausf\u00fchrungen. Die Testmaschine hatte den Arm vorne an der rechten Seite montiert. Er lie\u00df sich ausfahren und schwenken, um oben an den Zubringern anzudocken. Verschiedene Seiteanschl\u00fcsse und -schieber runden das Kapitel ab. Laut Kverneland Veenhuis steigt die Nachfrage nach NIR-Sensorik. Zwar ist die Technik noch zu teuer, aber ein sp\u00e4teres Nachr\u00fcsten ist kein Problem.<\/p>\n<p>(Ressource: Traction Magazin)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um festzustellen, f\u00fcr welche Anforderungen das Veenhuis Ecoline-Fass reicht und wo man mit dem Premium Integral besser bedient ist, haben wir zwei G\u00fcllegespanne bei ihrer Arbeit in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern begleitet.\u00a0 Die gelben F\u00e4sser des niederl\u00e4ndischen Herstellers Veenhuis positionieren sich klar im Premiumsegment. Und nicht nur die Premium Integral-F\u00e4sser, auch die Profiline Serie werden von<br \/><a href=\"https:\/\/veenhuis.com\/de\/wo-einfach-reicht-und-high-tech-lohnt\/\" class=\"more\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_exactmetrics_skip_tracking":false,"_exactmetrics_sitenote_active":false,"_exactmetrics_sitenote_note":"","_exactmetrics_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[64],"tags":[203,204,157],"class_list":["post-7053","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-guelletechnik","tag-nir-sensorik","tag-veenhuis-de"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/veenhuis.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7053","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/veenhuis.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/veenhuis.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/veenhuis.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/veenhuis.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7053"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/veenhuis.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7053\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7063,"href":"https:\/\/veenhuis.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7053\/revisions\/7063"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/veenhuis.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7053"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/veenhuis.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7053"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/veenhuis.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7053"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}